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Prof. Dr. Christina Vanja
Prof. Dr. Christina Vanja
Christina Vanja, Prof. Dr. phil., geb. 1952 in Winterthur/Schweiz, Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Germanistik in Marburg und Frankfurt am Main. Promotion in Mittelalterlicher Geschichte an der Universität Kassel. Von 1983 bis 1985 Ausbildung zur wissenschaftlichen Archivarin an der Archivschule Marburg. 1985/86 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Bergbauarchivs in Bochum. Seit 1986 Leiterin des Fachbereichs „Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen“ beim Landeswohlfahrtsverband Hessen in Kassel. 2001 Habilitation für das Fach Neuere Geschichte, seit 2007 apl. Professorin an der Universität Kassel. Mitglied im Hauptausschuss der Historischen Kommission für Hessen. Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Krankenhausgeschichte und der Deutschen Gesellschaft für die Geschichte der Nervenheilkunde. Schriftleitung der Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. Veröffentlichungen zur Sozial-, Geschlechter-, Medizin- und Psychiatriegeschichte seit dem späten Mittelalter.
Neuere Publikationen
Bücher
- An der Wende zur Moderne – Die hessischen Hohen Hospitäler im 18. und 19. Jahrhundert Festschrift zum 475. Stiftungsjahr (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen; Quellen und Studien Band 14). Herausgabe zusammen mit Arnd Friedrich und Irmtraut Sahmland. Petersberg 2008.
- Der Dienst am Kranken. Krankenversorgung zwischen Caritas, Medizin und Ökonomie vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Marburg 2007. Herausgabe zusammen mit Gerhard Aumüller und Kornelia Grundmann)
- „Dieses Haus ist gebaute Demokratie“. Das Ständehaus in Kassel und seine parlamentarische Tradition. Kassel 2007. Herausgabe zusammen mit Jens Flemming)
- Hadamar. Heilstätte – Tötungsanstalt – Therapiezentrum. Marburg 2006. Herausgabe zusammen mit Uta George, Georg Lilienthal, Volker Roelcke und Peter Sandner)
Aufsätze
- Gärten und Parks im Leben jüdischer Psychiatriepatienten – Stationen des Dichters Jakob van Hoddis, in: Hubertus Fischer / Joachim Wolschke-Bulmahn (Hg.): Gärten und Parks im Leben der jüdischen Bevölkerung nach 1933. Tagungsband der CGL-Studies 5. München 2008, S. 459-478.
- „ ... sie können indessen wegen ihrer Religion keine eigene Einrichtung darin fordern“ - Jüdische Patientinnen im Landeshospital Merxhausen im 19. Jahrhundert, in: Arnd Friedrich / Irmtraut Sahmland / Christina Vanja (Hg.): An der Wende zur Moderne – Die hessischen Hohen Hospitäler im 18. und 19. Jahrhundert Festschrift zum 475. Stiftungsjahr (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen; Quellen und Studien Band 14). Petersberg 2008, S. 245-270.
- Ein hessischer „Trade in Lunacy“? – Hospitaliten und Hospitalitinnen von Stande in den Hohen Hospitälern, in: Arnd Friedrich / Irmtraut Sahmland / Christina Vanja (Hg.): An der Wende zur Moderne – Die hessischen Hohen Hospitäler im 18. und 19. Jahrhundert Festschrift zum 475. Stiftungsjahr (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen; Quellen und Studien Band 14). Petersberg 2008, S. 227-243.
- Zwischen Selbstbestimmung und Strafe - Die Insassen des Landeshospitals Haina Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Arnd Friedrich / Irmtraut Sahmland / Christina Vanja (Hg.): An der Wende zur Moderne – Die hessischen Hohen Hospitäler im 18. und 19. Jahrhundert Festschrift zum 475. Stiftungsjahr (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen; Quellen und Studien Band 14). Petersberg 2008, S. 107-120.
- Gärten als Orte kranker Menschen – Vom Hospiz-Innenhof zu Parkanlagen von Krankenhäusern und Heilanstalten, in: Gärten und Parks als Lebens- und Erlebnisraum. Sozialgeschichtliche Aspekte der Gartenkunst in Früher Neuzeit und Moderne, hg. von Stefan Schweizer. Worms 2008, S. 109-124.
- Vom Hospital zum „Festen Haus“. Die institutionelle Unterbringung unzurechnungsfähiger Straftäter vom späten Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg, in: Andrea T. I. Six (Hg.): Forensische Psychiatrie in Brandenburg - Entwicklungen und Brennpunkte (Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte des Landes Brandenburg, Band 17). Berlin-Brandenburg 2008, S. 11-32.
- Musik im Hospital, in: Kornelia Grundmann, Irmtraut Sahmland (Hg.), Concertino. Ein Ensemble aus Kultur- und Medizingeschichte. Festschrift für Gerhard Aumüller zum 65. Geburtstag. Marburg 2008, S. 244-268.
- Heilsame und kontrollierbare Erholungsorte - Zur Geschichte der Irrenhausgärten in Deutschland, in: Eva-Maria Stolberg (Hg.): Auf der Suche nach dem Garten Eden. Eine Kulturgeschichte des Gartens. Frankfurt am Main 2008, S. 155-182.
- Natur als Therapeuticum – Psychiatrische Gärten in Hildesheim, in: Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim 79 (2007), S. 149-172.
- Offene Fragen und Perspektiven der Hospitalgeschichte, in:
Europäisches Spitalwesen. Institutionelle Fürsorge in Mittelalter und Früher Neuzeit / Hospitals and Institutional Care in Medieval and Early Modern Europe, hg. von Martin Scheutz, Andrea Sommerlechner, Herwig Weigl und Stefan Weiss (Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsband 51). Wien / München 2008, S. 19-40.
- Heilanstalten, in: Dienst am Kranken. Krankenversorgung zwischen Caritas, Medizin und Ökonomie vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Geschichte und Entwicklung der Krankenversorgung im sozioökonomischen Wandel. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 68). Herausgabe zusammen mit Gerhard Aumüller und Kornelia Grundmann. Marburg 2007, S. 243-270.
- Das Irrenhaus als „Totale Institution“? Erving Goffmans Modell aus psychiatriehistorischer Perspektive, in: Martin Scheutz (Hg.): Wiener Zeitschrift für Geschichte der Neuzeit 8, 2008, Heft 1, S. 120-129.
- Vom Hospital zum Betreuten Wohnen – Die institutionelle Versorgung behinderter Menschen seit dem Mittelalter, in: Günther Cloerkes / Jörg Michael Kastl (Hg.): Leben und Arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Menschen mit Behinderungen im Netz der Institutionen. Edition S 2007; S. 79-100.
- Im Zeichen von Philanthropie und Naturwissenschaften. Der Dienst am Kranken im 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert, in: Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Marburg (Hg.): Elisabeth in Marburg. Der Dienst am Kranken. Ausstellungskatalog. Marburg 2007, S. 134-173.
- Arm und krank. Patientenbiographien im Spiegel frühneuzeitlicher Bittschriften, in: Bios. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen 19, Heft 1/2006, S. 26-35.
- Nur „finstere und unsaubere Clostergänge“? Die hessischen Hohen Hospitäler in der Kritik reisender Aufklärer, in: Heiner Fangerau, Karen Nolte (Hg.), „Moderne“ Anstaltspsychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert - Legitimation und Kritik (Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beiheft 26). Stuttgart 2006, S. 23-42.
- Das Landeshospital Marsberg – die erste psychiatrische Einrichtung in Westfalen, in: Westfälische Zeitschrift 156 (2006), S. 301-318.
- Das Nachwirken der antiken Diätetik in frühneuzeitlichen Hospitälern, in: Historia Hospitalium 24 (2004-2005), S. 11-23.
- Die „Corrigendenanstalt“ zu Hadamar (1883-1906) - Besserung durch das Arbeitshaus?, in: Nassauische Annalen 117 (2006), S. 361-379.
- Die Neuordnung der Armen- und Krankenfürsorge in Hessen. In: Inge Auerbach (Hg.): Reformation und Landesherrschaft (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 24). Marburg 2005, S. 137-147.
- Ein Förderer der „praktischen Psychiatrie“ - Dr. Franz Amelung als Arzt in Hofheim (1821-1849), in: ebd. S. 79-90.
- Tagungsbericht „Medizinische Theorie und therapeutische Praxis im sozialen und religiösen Kontext des 18. Jahrhunderts. http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=925 (18. November 9 2005, 9 Seiten)
- Schwermütige Männer - schwindsüchtige Diven. Krankheit als Thema der Oper, in: Jens Flemming, Pauline Puppel, Werner Trossbach, Christina Vanja, Ortrud Wörner-Heil (Hg.): Lesarten der Geschichte: Ländliche Ordnungen und Geschlechterverhältnisse. Festschrift für Heide Wunder zum 65. Geburtstag. Kassel 2004, S. 465-500.
-.Verführerische und gefährliche Lektüre - ein 'altes Medium' im Diskurs der Frühen Neuzeit, in: Zeitschrift für Historische Anthropologie 3 (2004), S. 373-396.
- Das Kasseler Accouchier- und Findelhaus 1763 bis 1787. Ziele und Grenzen >>vernünftigen Mitleidens<< mit Gebärenden und Kindern, in: Jürgen Schlumbohm und Claudia Wiesemann (Hg.): Die Entstehung der Geburtsklinik in Deutschland 1751-1850. Göttingen 2004, S. 97-126.
- Macht Stadtluft krank? Gemütskranke Stadtbewohner der Landgrafschaft Hessen in den Hohen Hospitälern Haina und Merxhausen. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 107, 2002, S. 83-104.
- Waren die Hexen gemütskrank? Psychisch kranke Frauen im hessischen Hospital Merxhausen. In: Geschlecht, Magie und Hexenverfolgung, hg, von I. Ahrendt-Schulte, D. R. Bauer, S. Lorenz und J. M. Schmidt. Bielefeld 2002, S. 175-192.
- Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den hessischen Hohen Hospitälern der Frühen Neuzeit, in: Waisenhäuser in der Frühen Neuzeit, hg. von Udo Sträter und Josef N. Neumann. Tübingen 2003, S. 23-40.
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