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die krank, behindert, sozial benachteiligt sind« (Leitbild) Wir sind für Sie da!

 
Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 nimmt die Hermann-Schafft-Schule in Homberg am Prävention im Team-Projekt (PiT – Hessen), dem Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung im Netzwerk gegen Gewalt teil. Heute verlieh Polizeivizepräsident Bernd Paul der LWV-Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Sehen das PiT-Schild, jenes Zertifikat, das die Hermann-Schafft-Schule als teilnehmende Schule auszeichnet. „Wenn es darum geht, Gefahren mit verschiedenen Sinnen wahrzunehmen, sind unsere Schülerinnen und Schüler, bei denen ein Sinn durch die Behinderung eingeschränkt ist, besonders gefährdet. Durch eine eingeschränkte Kommunikation kommt es im Alltag leichter zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen im Kontakt mit hörenden Menschen. Deshalb ist es uns wichtig, die Jugendlichen auf solche Situationen vorzubereiten. PiT hat sich bei uns bewährt“, sagt Schulleiter Dietmar Schleicher.

 
Die Lebenshilfe Dillenburg e. V. baut seit Januar eine Werkstatt mit insgesamt 80 Plätzen für Menschen mit seelischen Behinderungen in Haiger. Heute legte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Lebenshilfe, Jürgen Raab, den Grundstein. „Wir beteiligen uns finanziell an diesem Neubau, um der anhaltenden Nachfrage nach Werkstattplätzen in der Region Rechnung zu tragen. Denn wir fühlen uns einer bedarfsgerechten Unterstützung verpflichtet“, erklärte Uwe Brückmann. Der Neubau, mit dem eine Erweiterung von 30 auf 80 anerkannte Plätze verbunden ist, wurde nötig, weil am aktuellen Standort der Werkstatt in der Innenstadt von Haiger keine Erweiterungsmöglichkeit besteht. Die neuen Räume werden voraussichtlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres bezugsfertig sein.

 
2.416 Menschen im Lahn-Dill-Kreis haben aufgrund einer Behinderung Anspruch auf Unterstützung im Alltag. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen, der diese Leistungen finanziert, arbeitet dabei mit Trägern der Eingliederungshilfe vor Ort zusammen. Einer der Kooperationspartner des LWV Hessen ist Haus Sandkorn der Diakonie Lahn-Dill in Wetzlar. Auf dem diesjährigen Hessentag werden beide Partner ihre Arbeit für Menschen mit einer seelischen Behinderung präsentieren.

 
Uwe Brückmann, Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, wird in diesem Sommer erneut in den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten das Gespräch mit politisch Verantwortlichen und Trägern der Behindertenhilfe suchen. „Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention wollen wir die Menschen so unterstützen, dass sie selbstverständlich mitten in der Gesellschaft leben können. Dazu gehört auch eine für den Einzelnen passgenaue Unterstützung in der Region“, betont Landesdirektor Brückmann.

 
„Ich könnte mir vorstellen, später eine Ausbildung zur Fachinformatikerin zu machen, denn es ist wirklich interessant, was da alles hinter steckt.“, schlussfolgert Julia Bruinier nach ihrem Tag beim LWV. Auch zum diesjährigen Girls' Day am 26.4.2012 wurden zehn Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 aus unterschiedlichen Schulen Kassels und der umliegenden Region eingeladen, um einen für Frauen immer noch nicht gewöhnlichen Beruf anzutesten.
„Wir verfolgen mit dem ersten Haushalt in der neuen Legislaturperiode weiterhin das Ziel der bedarfsgerechten Unterstützung von Menschen mit Behinderung“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung, in der die Abgeordneten den Haushalt 2012 des Landeswohlfahrtsverbandes verabschiedeten. mehr...

 
Die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen bestätigten heute Uwe Brückmann (CDU) für weitere sechs Jahre im Amt des Landesdirektors und wählten Dr. Andreas Jürgens (Bündnis 90/Die Grünen) erstmals in das Amt des Ersten Beigeordneten des LWV. Jürgens folgt auf Evelin Schönhut-Keil (Bündnis 90/Die Grünen), die auf eine zweite Amtszeit verzichtete.

 
Evelin Schönhut-Keil, ehemalige Erste Beigeordnete des LWV, ist am Dienstagabend im Rahmen eines parlamentarischen Abends der LWV-Verbandsversammlung (VV) verabschiedet worden. Landesdirektor Uwe Brückmann dankte der Sozialpolitikerin für die Zusammenarbeit. Sie habe, so Brückmann, die Landschaft der Eingliederungshilfe in Hessen mit geprägt und den Gedanken, dass nicht Fürsorge, sondern gezielte, passgenaue Unterstützung sowie eine Begegnung mit den Menschen auf Augenhöhe der richtige Weg sei, konsequent verfolgt. Vor allem die Einführung der Personenzentrierten Steuerung der Eingliederungshilfe in Hessen zähle zu den Ergebnissen ihrer Arbeit für den LWV und die Menschen mit Behinderung. Auch der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Verbandsversammlung, Dr. Andreas Jürgens, bedankte sich bei Evelin Schönhut-Keil.

 
„Wir werden für etwas ausgezeichnet, was selbstverständlich ist“, sagt Preisträgerin Rosel Linke. Sie spricht stellvertretend für alle Nachbarn eines Wohnheims für psychisch kranke Männer und Frauen in Riedstadt-Erfelden: Erstmals bekommen die Anwohner einer ganzen Straße den Walter-Picard-Preis des LWV Hessen. Zweiter Preisträger ist Adalbert Riebensahm, Vorsitzender des Vereins Partner für Psychisch Kranke im Landkreis Kassel. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann hat die nach dem Sozialreformer Walter Picard benannte Auszeichnung heute im Ständesaal in Kassel überreicht. Das Preisgeld von 5.000 Euro geht zu gleichen Teilen an ihn und die Nachbarschaft aus Riedstadt.

 
Mit einem neuen Wohnangebot reagieren der LWV Hessen und die gemeinnützige GmbH Soziale Dienste Rhein-Main-Taunus des Deutschen Roten Kreuzes auf den großen Bedarf an Wohnmöglichkeiten für Männer und Frauen mit schwerer seelischer Behinderung. In Hattersheim werden die Sozialen Dienste Rhein-Main-Taunus des DRK noch in diesem Jahr ein Gebäude anmieten. Ab Oktober sollen hier neun Wohnplätze zur Verfügung stehen, drei weitere werden in einer nahegelegenen Wohnung geschaffen. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat jetzt beschlossen, dieses Angebot zu finanzieren.

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